Eisenmann
Lichttunnel für die Oberflächenkontrolle von Karossen
2016

 

Der Prüfer erkennt durch die Förderbewegung relativ zu den Prüfleuchten kleinste Unregelmäßigkeiten im Lackbild. Er versorgt sich aus dem in einer Bodenschiene mitlaufenden Werkzeugwagen mit Material zur Ausbesserung. Die Medienleitungen (Wasser/Strom/Luft) werden dazu unter dem Boden mitgeführt. Die vertikal umlaufende Anordnung der Leuchten, gefasst in Aluminiumprofilen, erzeugt ein durchgehendes, ruhiges Reflexbild und damit durchgehende Bestreichung der zu prüfenden Oberflächen. Die aufgelöste Portal-Bauweise des Tunnels unterstützt das positive Raumempfinden durch die Reduktion des Lärmpegels sowie der Echobildung im Tunnel und beugt klaustrophobischen Zuständen vor. Der erstmalige LED-Einsatz ermöglicht eine sehr feine, den Wünschen und Erfahrungen der Prüfer angepasste Lichtsteuerung, z.B. portalbezogene partielle Lichtstärkenerhöhung oder Änderung der Lichttemperatur von Band zu Band: Letzteres verbessert z.B. das schnelle Wiederauffinden der Schadstelle nach Werkzeugaufnahme. Der Lichttunnel ist konsequent modular, z.B. ist die Anzahl und der Abstand der Portale untereinander entsprechend Kundenwunsch und den Umgebungsbedingungen (Abschirmungsbedarf) variabel.